Fertigstellung des Alten- und Pflegeheimes in Riensförde – Heim mit Hotelcharakter

Stade. Das Alten- und Pflegeheim in Stade-Riensförde ist fertig. 49 pflegebedürftige Menschen leben seit wenigen Wochen in den neuen Räumlichkeiten auf dem Seniorencampus in der Heidesiedlung. Dem Investor, die APH Stade GmbH, ein gemeinsames Unternehmen der Ralfs Immobilien GmbH aus Neustadt am Rübenberge und dem Projektentwicklungsbüro Grefrath Projekt aus Ahrensburg, ist es gemeinsam mit Architekt Thorge Evers (HEP Architekten) gelungen, ein modernes Pflegeheim zu konzipieren, das regionsweit seinesgleichen sucht.

 

Lobby im Eingangsbereich

 

Das Haus erinnert mehr an ein Hotel als an ein Heim. Weite Sichtachsen, lichtdurchflutete Räume, eine Empfangslobby, unterschiedliche Themen-Cafés mit großzügigen Gemeinschaftsbereichen, großformatige Landschaftsbilder an den Wänden.

„Wir wollten die Welt, die die Bewohner nicht mehr sehen können, in Haus holen“, sagt Katharina Goedicke, zusammen mit Astrid Eggert Geschäftsführerin der Stader Betreuungsdienste, die das Heim pachten und betreiben.

 

Wohnbereich Provence mit dem Gemeinschaftsraum im Hintergrund

 

Die Etagen sind in Wohngruppen unterteilt, die 80 Einzelzimmer wirken wie modern eingerichtete Hotelzimmer, die von den Bewohnern individuell bestückt werden dürfen. Im Erdgeschoss befinden sich neben Lobby, Speisesaal, Küche und Büroräumen ein in Kooperation mit den Elbe-Klinigen betriebenes Physiotherapie-Zentrum.

Eine Apotheke sowie ein Orthopädie-Fachgeschäft werden noch einziehen. Eine weitere Gewerbefläche im Erdgeschoss mit 93 Quadratmetern ist noch frei. Zum Komplex gehört zudem eine öffentliche Piazza mit einem modernen hellen Cafe-Pavillon, in dem Besucher in naher Zukunft auch außerhalb des Pflegeheims Kaffe und Kuchen genießen können.

 

Zeitungsartikel vom 14.10.2017 aus der Kreiszeitung – Wochenblatt, Autor Björn Carstens

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  • detaillierte Kenntnisse in der Planung: vom ersten Entwurf bis ins Detail
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Unser Angebot:

  • architektonisch und funktional anspruchsvolle Projekte
  • ein aufgeschlossenes und erfahrenes Team
  • die Möglichkeit sich persönlich weiter zu entwickeln

Für Fragen vorab kontaktieren Sie gern

Herrn Thorge Evers unter 04161 – 64 26 0

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte per Mail an: bewerbung@heparchitekten.de (max. 5 MB).

BUXTEHUDE
WILL´S WISSEN!

Wir, die HEP Architekten, zeigen Ihnen anhand von ausgesuchten Beispielen die Vielschichtigkeit und Veränderung von Bauvorhaben im Wandel der Zeit von der ersten Idee zur professionellen Erstellung und bis über die individuelle Nutzung hinaus. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Bauen seit über 50 Jahren nehmen wir Sie auf eine Zeitreise mit und präsentieren Ihnen in verschiedenen Stationen den Unterschied von heutiger Architektur zur Arbeitsweise Mitte des vergangenen Jahrhunderts.

Beginnend mit den einfachen Zeichengeräten in Tusche, Transparent und Blei stellen wir Ihnen den Gegensatz zur multifunktionalen computergestützten Zeichnungserstellung und Visualisierung vor. Wie entstand vor vielen Jahren ein Bauvorhaben vom ersten Pinselstrich bis zur Grundsteinlegung? Im Gegensatz dazu entstehen heute ideenreiche Baukörper mithilfe komplexer Programme und wie im Zeitraffer. Weiter geht es mit einer Station für die schon immer wichtigen Kosten für die Bauvorhaben. Wie wurden früher Rechnungen erstellt und geprüft im Unterschied zu heute?

Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch unsere regionale Architekturgeschichte.

Am Samstag, den 01. April 2017 von 11:00 – 17:00 Uhr 

3. Preis – Museum Syke

In einem offenen Wettbewerb erhielt unser Büro von über 100 Beiträgen den 3. Preis. Zu entwerfen war ein Erweiterungsgebäude für das Kreismuseum in Syke, Niedersachsen.

 

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Auszug der schriftlichen Beurteilung des Preisgerichtes, 27.09.2016

„Der Entwurf überzeugt durch seine klare architektonische Konzeption. Die Verknüpfung von Innen und Außen durch starke Blickbeziehungen stellt sich bei diesem Beitrag als besonders gelungen dar. Die umgebende Landschaft fließt in den Ausstellungsbereich und lenkt die Blicke auch hinaus in den Wald. Funktional ist der Entwurf gut strukturiert. Die Anbindung an den Bestand erfolgt westlich über einen hell ausgestalteten Gang. Das Foyer erfüllt neben seiner repräsentativen Eigenschaft seine Verteilerfunktion in die vom Raumprogramm geforderten Funktionsbereiche ausgezeichnet. …“

 

Das Bauvorhaben Stade – Riensförde geht voran

Stade. In einem nicht-öffentlichen Teil der jüngsten Ratssitzung schob die Stadt Stade ein Städtebaumaßnahmenpaket in Höhe von weit mehr als 30 Millionen Euro an. Das teilte Bürgermeisterin Silvia Nieber in einem Pressegespräch mit. Zusammen mit privatwirtschaftlichen Maßnahmen seien es sogar weit über 50 Millionen.

Der Rat stimmte in der Sitzung unter anderem für den Verkauf eines 18.000 Quadratmeter großen Grundstückes in der Heidesiedlung Riensförde an die Rahlfs Immobilien GmbH. Mit der Finanzierung und dem Grundstücksverkauf sind jetzt die letzten Hürden für den Bau des Seniorencampus in Riensförde genommen. Auf dem Gelände sollen neben einem Alten- und Pflegeheim auch ein Supermarkt sowie eine Anlage für betreutes Wohnen entstehen.

Das neue Alten- und Pflegeheim soll die sanierungsbedürftige Seniorenanlage der Ernst und Claere Jung Stiftung am Benedixweg ersetzen (das WOCHENBLATT berichtete). Betreiber des neuen Heimes werden allerdings die Stader Betreuungsdienste sein. Ein Betriebsübergang mit gesicherten Tarifrechten wird den Mitarbeitern in Aussicht gestellt. Nur die Anlage für betreutes Wohnen wird von der Stiftung betrieben. Superintendent Dr. Thomas Kück, gleichzeitig auch Stiftungsvorstand, begrüßt das in Stade einzigartige Wohnangebot, das den Senioren ermögliche, bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Die Bürgermeisterin weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Seniorenheim auch weiterhin Bewohner aufnimmt und diese später vorrangig einen Platz im neuen Alten- und Pflegeheim sowie in der Anlage für betreutes Wohnen erhalten.

Zu dem Maßnahmenpaket gehört außerdem das sogenannte Boarding-House in der Salztorsvorstadt, das ebenfalls von Rahlfs Immobilien umgesetzt wird. Das Mietshaus soll Kurzzeitwohnungen für Ingenieure, Studenten und Wissenschaftler bereitstellen.

Auch in Stades Innenstadt wird ein Teil der 30 Millionen Euro fließen. Im öffentlichen Teil der Sitzung ging es unter anderem um das Parkhaus bei dem Ex-Hertie-Gebäude. Hierfür sind 8,5 Millionen Euro vorgesehen.

Zeitungsartikel vom 14.10.2015 aus der Kreiszeitung – Wochenblatt, Autor Aleksandra Maria Mleczko

Unsere Planung in Stade-Riensförde fürs Seniorenheim, Frischemarkt und Boarding-House wird realisiert!

Stade. Wenn es nach dem Willen von Politik und Verwaltung der Stadt Stade geht, errichtet die Rahlfs Immobilien GmbH, ein Familien-Bauunternehmen aus Neustadt bei Hannover, ein modernes Seniorenheim nebst Supermarkt/Lebensmittel-Discounter im neuen Stadtteil Riensförde sowie ein Mietshaus für vorübergehendes Wohnen – ein sogenanntes Boarding-House – in der Salztorsvorstadt. Auf einer Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umweltfragen (ASU) am Donnerstag im Dorfgemeinschaftshaus in Bützfleth stellte der Unternehmens-Chef, Diplom-Ingenieur Dirk Rahlfs, die Entwürfe vor.
Rahlfs Immobilien war als Favorit aus einem Erwerberauswahlverfahren hervorgegangen. Mit dieser besonderen, für Stade neuen Ausschreibungsform, schloss die Stadt jüngst bereits erfolgreich die Suche nach einem Investor für das Ex-Technikmuseumsgelände am Kreisel Freiburger Straße ab. Sowohl für das Boarding-House als auch für das Seniorenheim rührte der Chef-Wirtschaftsförderer Thomas Friedrichs bei jeweils rund 100 potenziellen Interessenten in ganz Deutschland die Werbetrommel. Eine Jury aus Ratsleuten und Verwaltungsspitze verglich schließlich die interessantesten Gestaltungs- und Finanzierungskonzepte. Für das Areal Schwingdeich waren es vier, für Riensförde elf potenzielle Erwerber. In beiden Fällen habe die Rahlfs Immobilien GmbH „die meisten Punkte gesammelt“, so Thomas Friedrichs.

HEP Boardinghouse Stade
Boarding House

Im ASU zeigten sich die Politiker durch Bank begeistert von den Entwürfen und brachten die Vorzeige-Projekte einstimmig auf den Weg. Das letzte Wort für den Erwerb der städtischen Grundstücke durch die Firma Rahlfs hat der Stadtrat auf seiner Sitzung am Montag, 12. Oktober.

Für das Alten- und Pflegeheim will Rahlfs Immobilien im Herbst den Bauantrag stellen und im ersten Quartal 2016 mit dem Bau beginnen. Nach den laut Dirk Rahlfs weit fortgeschrittenen Verhandlungen sollen die Stader Betreuungsdienste das Heim mieten und betreiben. Mit Spannung betrachten die Mitarbeiter und Bewohner des Heimes der Ernst und Claere Jung-Stiftung am Benedixweg, das wegen Sanierungsstaus geschlossen wird, die Entwicklungen. Die alten Menschen sollen die Möglichkeit bekommen, in die neue Anlage in Riensförde umziehen, viele Mitarbeiter der Stiftung sollen übernommen werden. Die Konditionen sind jedoch offen.

Zum Heim-Konzept gehören 80 Pflegeplätze in Einzelzimmern. Ein Regenrückhaltebecken wird in einen angrenzenden Mehrgenerationenpark für aktive Senioren integriert. Auf einer Teilfläche soll ein Marktgebäude für einen Lebensmittel-Discounter und einen Vollsortimenter „unter einem Dach“ nebst Kundenparkplätzen entstehen.

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Es gibt einen zusätzlichen Bereich für betreutes Wohnen. Investor ist die Ernst und Claere Jung-Stiftung.

Schicke und preisgünstige Apartments stehen bei Studenten, Ärzten im Praktikum, Airbus-Mitarbeitern und Co. hoch im Kurs, sind in Stade aber Mangelware. Auf einer Brache hinter dem Szene-Lokal „Scheune“ will Rahlfs Immobilien Abhilfe schaffen und das Boarding-House mit 64 möblierten Wohnungen, hauptsächlich für Singles, bauen. Der Mietpreis für die kleinen Wohnungen mit raumhohen Fenstern beginnt bei 275 Euro pro Monat. Der kubische Bau mit moderner Fassade ähnelt den benachbarten Gebäuden in Stades „kleiner Hafencity“. Pkw-Stellplätze, ein Bäckerladen, ein Bistro mit Terrasse und eine Rezeption nebst Waschsalon gehören zum Konzept. Firma Rahlfs will das Haus betreiben und hat im Rahmen einer Umfrage unter Studenten schon einen hohen Bedarf ermittelt

Zeitungsartikel aus der Kreiszeitung – Wochenblatt Buxtehude vom 14.07.2015 Autor Thorsten Penz